Das freiwillige Ordensjahr

Das freiwillige Ordensjahr

Dachverband zur Vertretung und Vernetzung der österreichischen Klöster und Ordensgemeinschaften

Wir stellen uns vor
über die Organisation
  • Was machen wir?
  • Was haben wir schon erreicht?
  • Ribisel-Ernte im Kloster
  • Wie kann ich mitmachen?

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Deine Ansprechperson:

Ruth Pucher

Das freiwillige Ordensjahr

 Das freiwillige Ordensjahr

Wir vertreten rund 200 Ordensgemeinschaften in Österreich, zB Benediktiner und Franziskanerinnen, Kapuziner, Kreuzschwestern und Jesuiten. Rund 40 von ihnen machen mit beim Freiwilligen Ordensjahr, einem Projekt zum gegenseitigen Kennenlernen: Ordensschwestern und Ordensbrüder öffnen ihre Gemeinschaften für Interessierte zum Mitleben, Mitbeten und Mitarbeiten. Die einen profitieren von der Kraft der Orte und Menschen, ohne eine dauerhafte Verbindlichkeit einzugehen, die anderen bringen frischen Wind und neue Sichtweisen. Ordensleute und Mitlebende gehen für 3-12 Monate ein Stück Weg gemeinsam. Dabei lernen sie voneinander und miteinander. Das Angebot richtet sich an Menschen, die ihr Leben bewusster gestalten wollen und eine Vertiefung im christlichen Glauben suchen. Wer vor größeren Entscheidungen steht, erfährt Begleitung in Gesprächen und hat Zeit für Rückzug und Stille.

Möglichkeiten für freiwilliges Engagement

Mitleben, mitbeten, mitarbeiten in einem Kloster oder einer Ordensgemeinschaft, zB im Garten, Archiv oder bei der Nachmittagsbetreuung - auch in Kombi mit Studium, Ausbildung oder bisherigem Beruf

Wo ist der Einsatz möglich?

ganz Österreich

 

Zivildienst möglich?

JA / NEIN

Konkretes Engagementangebot

Zwei Beispiele:
Du lebst in einem traditionsreichen Kloster auf dem Land mit, hast ein eigenes Zimmer auf dem selben Gang wie die Mönche und nimmst mit ihnen an den täglichen Gebetszeiten teil: morgens um 6:30, mittags um 12:00, abends um 17:30, bzw. 20:00 Uhr. Die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen. In der Arbeitszeit von ca. 5 Stunden täglich bist du einem Ordensbruder oder einem der Mitarbeitr zugeteilt, zB im Klostergarten oder in der Tischlerei, im Museum oder im Tagesinternat. Mindestens einmal im Monat ist Zeit für Innehalten und Reflexion beim Begleitgespräch mit einem der Mönche. Aber bei Tisch oder bei der Arbeit ergeben sich manchmal auch nebenbei gute Gespräche über Gott und die Welt, Sinn und Ziel unseres Lebens. Wenn du im Kloster mitarbeitest, ist Kost und Logis frei.
Oder du lebst in einer kleinen Hausgemeinschaft von 3 bis 5 Schwestern, mitten in der Stadt. Jede von ihnen geht ihrem Beruf nach, eine ist schon in Pension. Sie leben so ähnlich wie in einer WG, nur ein Raum ist anders. Es ist die Kapelle. Dort ist es immer ruhig und du kannst gut nachdenken und deine Fühler zu Gott ausstrecken. Du bist Studentin und gehst tagsüber deinem Studium nach. Am Morgen bist du immer dabei, wenn die Schwestern um 7:00 beten, am Abend nur dann, wenn es dein Stundenplan erlaubt. Ein Mal pro Woche ist Gemeinschaftsabend. Ihr lest einen Artikel und tauscht euch darüber aus oder ihr spielt ein Gesellschaftsspiel. An den Wochenenden wird gemeinsam gekocht. Manchmal kommen auch interessante Gäste. Und natürlich fällt auch Hausarbeit an. Du beteiligst dich daran und zahlst einen Beitrag für dein Zimmer und die Verpflegung. Eine der Schwestern arbeitet im sozialen Bereich. Du hast die Gelegenheit, sie an einem Nachmittag pro Woche zu unterstützen, zB bei Besuchen im Altenheim oder beim Deutschkurs.